Hessischer Bildungsserver / Arbeitsplattformen

Qualifizierungsreihen Inklusion 2016-18

"Qualifizierungsreihe Inklusion, individuelle Förderung und Umgang mit Vielfalt als Aufgabe der Lehrkräfteausbildung"

Hintergrund

Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (März 2009) hat sich Deutschland zur Umstellung auf ein inklusives Bildungssystem verpflichtet. Das Hessische Schulgesetz trägt dem Rechnung.Damit dies gelingt, muss die Lehrerbildung die damit einhergehenden schulischen Veränderungen aufnehmen. Die Berufsbilder und Handlungsfelder aller Lehramtsprofessionen verändern sich vor diesem Hintergrund.

Das hessische Kabinett verabschiedete 2012 den "Hessischen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention". Darin legte das Kultusministerium zehn Grundsatzziele fest, mit denen die Behindertenrechtskonvention im Bereich Bildung und Schule umgesetzt werden soll.Das Grundsatzziel "10" regelt die Umsetzung im Bereich der Lehrkräfteaus-, fort- und -weiterbildung".

Absicht der Qualifizierungsreihen

Wir informieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Vorträge, Workshopangebote und Foren, geben Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit der Thematik vor dem Hintergrund der aktuellen  Entwicklung, unterstützen regionale und lehramtsübergreifende Netzwerkbildung sowie die Einbindung der Thematik in die Arbeit der Studienseminare.

Durch Hospitationsangebote, Reflexion und Rückmeldung im Rahmen von regionalen Arbeitsgruppen sowie die Initiierung und Begleitung eines Arbeitsvorhabens am eigenen Seminar, ermöglichen wir eine nachhaltige Einbindung der Thematik in die Arbeit an den Studienseminaren.

Folgende Leitfragen sind grundlegend

  • Welche Kompetenzen und welches Professionswissen müssen ausgebildet und vermittelt werden, damit die Lehrkräfte im konstruktiven Umgang mit Heterogenität gut vorbereitet sind?
  • Wie können durch eine kooperative und vernetzte Arbeit positive Erfahrungen mit Inklusion/individueller Förderung/Umgang mit Vielfalt in der Ausbildung ermöglicht werden?
  • Wie können Ausbildungsformate im Rahmen der Möglichkeiten diese Professionalisierungsaufgaben nachhaltig unterstützen?

Konzept

- Drei Veranstaltungen à 2 Tage in einem Zeitraum von 1,5 Jahren
- Bearbeitung eines Arbeitsvorhabens im eigenen Studienseminar in kooperativen Zusammenhängen
- Arbeit in regionalen Netzwerken, Hospitationen nach Absprachen in regionalen Kleingruppen
 
Kontakt
Monika Glück-Arndt  mail Monika.Glueck-Arndt@kultus-hessen.de