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Visis - Visualisierung eines Intel-Systems

Das Programm Visis wurde 1993-1994 im Rahmen des Software-Engineering Praktikums an der Technischen Universität Darmstadt entwickelt. Der Auftraggeber des Projektes war Gerhard Röhner, der damals als Referent der Lehrerweiterbildung Informatik für die Kooperation zwischen Schule und Hochschule zuständig war. Auftragnehmer war die Projektgruppe Visis, die aus den vier Studenten Mario Gleichmann, Alexander Keim, Andreas Kirschbaum, Gerhard Wenzel und der Studentin Beate Mühl bestand. Betreut wurde das Projekt vom Institut für Praktische Informatik unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. W. Henhapl.

Im Rahmen der Lehrerweiterbildung Informatik hat Herr Prof. Dr. P. Kammerer eine Vorlesung zur maschinennahen Programmierung für die Lehrer gehalten. Ein Schwerpunkt dieser Vorlesung war die systematische Übertragung von Programmierkonzepten einer Hochsprache auf die einfacheren Konzepte der Assemblersprache. Als Zielsystem und Programmiermodell wurde die Konzeption einer Intel-CPU zugrunde gelegt. Zur Unterstützung des Lernprozesses durch die modellhafte Veranschaulichung der Vorgänge in einem Mikrocomputersystem und Bereitstellung einer Programmierumgebung für die Übungen wurde Visis konzipiert und schließlich realisiert.

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