Hessischer Bildungsserver / Gewaltprävention und Demokratielernen

Konstruktive Konfliktbearbeitung/Mediation

Aktuelle Termine werden nach den Sommerferien eingestellt

 

Konflikte, die nicht oder unzureichend bearbeitet werden,  beeinträchtigen das Unterrichten in der Klasse und das Zusammenleben in der Schule.

Konstruktive Konfliktbearbeitung leistet einen Beitrag zur Gewaltprävention und kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Dem entsprechen die folgenden Angebote - mit unterschiedlichem Fokus und auf unterschiedlichen Stufen:

1.   Lehrerinnen und Lehrer lernen einen veränderten Umgang mit Konflikten und erwerben damit Handlungskompetenzen, die einen wertschätzenden und respektvollen Umgang auch in konflikthaften Situationen ermöglichen. Soziale Prozesse in der Klasse können damit qualifiziert begleitet werden.
Dies ist Zielsetzung und Gegenstand des Grundlagenseminars ´Konstruktive Konflitkbearbeitung / Mediation` und des Aufbauseminars Mediation:

Fortbildungsangebote ´Grundlagenseminar Konstr. Konfliktbearbeitung...`:

 

2.   Konfliktfähigkeit im Sinne von „angemessen im Konfliktgeschehen agieren und reagieren“ beinhaltet auch konstruktive Lösungen anzustreben und zu vereinbaren.

 

Damit bekommen „Konfliktgespräche“ sowohl mit SchülerInnen, als auch mit Eltern eine andere Richtung, denn sie haben eine „Win-Win Lösung" zum Ziel, d.h. eine für beide Seiten gewinnbringende Lösung im Focus.
Dazu qualifizieren das Grundlagen- und das Aufbauseminar (s.o. unter 1.). Die Praxisgruppen Mediation bieten eine Vertiefung und Begleitung zur schulischen Umsetzung an:

Angebote ´Praxisgruppe Mediation´:


3.   Im schulischen Kontext ist es wichtig verbindliche Regeln für den Umgang mit Konflikten zu etablieren. Schüler-Streitschlichtung/Peer Mediation ist an vielen Schulen verbreitet und gehört zu den etablierten  Methoden schulischer Konfliktbearbeitung. Die unmittelbare Teilhabe von Schülerinnen und Schülern an der Bearbeitung und Klärung eigener Angelegenheiten fördert gleichzeitig das Demokratieverständnis unter den Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildungen für Coachs von Schülermediator/innen vermitteln Ihnen die Grundlagen, selbst Schülermediatorengruppen an Ihrer Schule aufzubauen und zu begleiten. Für die Fortbidlung in Frankfurt ist die vorherige Teilnahme an eimem Grundlagenseminar Konstruktive Konfliktbearbeitung/Mediation Bedingung, für Weilburg Empfehlung.


4.   Konstruktive Konfliktbearbeitung kann  bei entsprechender Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülern, der Implementierung in das Schulganze und der Akzeptanz im Kollegium zu einem veränderten Konfliktkultur in der Schule führen und eine nachhaltige Gewaltprävention unterstützen.

Die Ausbildung zum Schulmediator/ zur Schulmediatorin  beinhaltet nicht nur die Qualifikation zum Mediator/Mediatorin mit hohen Praxisanteilen und Supervision, sondern umfasst auch den Bereich der Projektentwicklung, damit eine  sichtbare, strukturelle Verankerung im Schulganzen stattfinden kann.
Folgende Angebote sind Bestandteile der Ausbildung zum/zur SchulmediatorIn:

Konfliktbearbeitung in Klassen und Gruppen:
         --> wird im Schuljahr 2018/19 angebeoten


Supervision im Rahmen der Ausbildung zum Schulmediator: